Fakten

Vorurteile und Fakten

Keine andere Sportart muss sich öfter rechtfertigen als Mixed Martial Arts.
Dabei wissen die wenigsten, wie sicher und kontrolliert so ein Kampf abläuft.
Hier die häufigsten Vorurteile und die Wahrheit.

Mixed Martial Arts sind unreglementiert und unkontrolliert.
MMA ist eine der am strengsten reglementierten und kontrollierten Sportarten der Welt mit vorgschriebenen Zeitbegrenzungen, festgelegter Rundenzahl, zugelassenen Ringrichtern, fünf Gewichtsklassen und 31 Regeln, nach denen die Kämpfe stattfinden. Die UFC implementiert höchste Sicherheitsstandards und hält Kämpfe nur in Staaten ab, in denen der Sport klar reglementiert ist. Die kombinierten Kampfsportarten / MMA werden inzwischen von den wichtigsten amerikanischen Sportaufsichtsbehörden anerkannt.

MMA ist gefährlich, die Kämpfer sind bei Betreten des Octagons einer ernsthaften Verletzungsgefahr ausgesetzt.
MMA-Kämpfer erhalten eine bessere Betreuung und unterliegen strengeren Sicherheitsmaßnahmen als Athleten aller anderen internationalen Sportorganisationen. Sämtliche Kämpfe werden stringent beaufsichtigt.
Vor und nach den Kämpfen werden MRTs (Kernspin-Tomographie) durchgeführt.
Bei jeder Veranstaltung stehen vier Ringärzte und zwei Krankenwagen für den Notfall bereit. Zusammen mit den vorgeschriebenen Dopingkontrollen wird der höchste Standard für Sicherheit und Qualität in allen Aspekten dieser Sportart gewährleistet. MMA gilt als sicherer als Boxen. Kein Kämpfer der UFC ist je ernsthaft verletzt worden oder ums Leben gekommen.
Die Sicherheit der Kämpfer hat für die UFC oberste Priorität, daher werden während der Kampfwoche umfangreiche medizinische Vorkehrungen getroffen. Zu der schon erwähnten MRT fügen sich augenärztliche Untersuchungen, HIV- und Hepatitistests.

MMA ist Kampf auf Leben und Tod im Stahlkäfig.
Die kombinierten Kampfsportarten / MMA sind ein enorm anspruchsvoller, strategischer Sport, der seinen Kämpfern höchste Athletik und ein dementsprechendes intensives Training abverlangt. Die Kämpfer wenden in beaufsichtigten Fights als Teil ihrer Strategie und Taktik interdisziplinäre Kampfarten an, unter anderem Jiu-Jitsu, Judo, Karate, Boxen, Muay Thai und Ringen.

MMA-Kämpfer sind nichts weiter als Straßenkämpfer.
Die MMA-Kämpfer zählen zu den weltbesten Athleten. Viele waren vorher Champions amerikanischer Colleges oder sogar Olympiasieger. Die größte MMA-Organisation UFC ist stolz darauf, dass die meisten ihrer Kämpfer Hochschulabschlüsse haben (mehr als 80% der UFC-Athleten haben einen Universitätsabschluss oder eine andere Form von höherer Bildung).

MMA hat keine Regeln.
MMA wird nach den „Unified Rules of Mixed Martial Arts“ reglementiert, die von den renommiertesten Sportaufsichtsbehörden der Vereinigten Staaten festgelegt wurden. Zu den fünf Gewichtsklassen, den eingeführten Zeitbegrenzungen und der festgelegten Rundenanzahl gibt es 31 weitere Regeln, die die Ausführung des Sports bestimmen. Die meisten davon wurden aus den Regelwerken für olympisches Ringen, Boxen und anderen Kampfsportarten abgeleitet.

MMA ist viel gefährlicher als andere Kampfsportarten wie z.B. Boxen.
MMA ist sogar viel sicherer als Boxen. Seit Gründung hat es keine ernsthaften Verletzungen oder Todesfälle in einer der großen zugelassenen MMA-Organisationen gegeben. Anders als beim Boxen, wo die Kämpfer bis zu 12 Runden lang wiederholte Schläge an den Kopf aushalten müssen, dauern MMA-Kämpfe nur drei bis maximal fünf Runden.
Der Kampf findet wie beim Ringen zu großen Teilen auf der Matte statt. Außerdem sind MMA-Handschuhe im Gegensatz zu Boxhandschuhen nicht beschwert.
Statistisch betrachtet ist MMA nicht gefährlicher als Boxen. Es besteht eine geringere Verletzungsgefahr als bei vielen anderen beliebten Sportarten wie Rugby, Pferderennen, American Football, Motorsport oder Leichtathletik.
In jeder der genannten Sportarten hat es in den vergangenen drei Jahren tragische Todesfälle gegeben, während in der UFC noch kein Kämpfer tödlich verletzt wurde.

MMA ist eine Randsportart, die nur junge Männer anspricht.
In den vergangenen fünf Jahren haben die kombinierten Kampfsportarten / MMA einen starken Zuwachs in fast allen Alters- und Bevölkerungsschichten erfahren und damit ihre Stellung als Mainstream-Sportart gefestigt.
Die Arenen, in denen die UFC-Veranstaltungen stattfinden, sind fast immer ausverkauft. Die UFC bricht regelmäßig Einnahmerekorde. „The Ultimate Fighter“, die Reality Show der UFC übertrifft sogar oft die Einschaltquoten von großen Basketball- oder Baseballspielen. Zu den Sponsoren und Kooperationspartnern gehören Viacom, Showtime, Harley-Davidson, Bud Light sowie alle großen Kabelkanäle.
2007 bei UFC 67 in Las Vegas und bei UFC 69 in Houston, waren nach Untersuchungen des führenden US-Marktforschungsinstitut Harris Interactive bereits ein Drittel der Zuschauer Frauen. In Houston bestand die Hälfte der Besucher aus Paaren.

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One response

28 02 2009
worldofpunch

der text ist gut




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